Ortsbegehung Schönbrunn


Im Rahmen der dritten Ortsbegehung führte der Weg am Vormittag nach Schönbrunn. Startpunkt war der Bereich W5, begleitet wurde die Begehung von Andreas Simmnacher, Leiter des Infrastrukturmanagements des Franziskuswerks, der für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung stand.
Zunächst ging es am Feuerwehrhaus vorbei in Richtung der Viktoria-von-Butler-Schule. Herr Simmnacher informierte darüber, dass derzeit Bestrebungen bestehen, das dortige Schwimmbad künftig auch für externe Kurse zu öffnen. Dies würde eine deutliche Bereicherung für die Gemeinde darstellen.
Verkehr, Infrastruktur und Zusammenleben
Weiter führte der Rundgang an den Werkstätten vorbei über die neu errichteten Fahrbahnschwellen, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen, in Richtung Kaiserstraße. Dort wurde die Asylunterbringung durch den Landkreis thematisiert. Anwohner berichteten, dass es aktuell keine bekannten Probleme gibt und das Zusammenleben gut funktioniert.
Ein weiteres Thema in diesem Bereich war der Zustand der Kaiserstraße. Dieser soll im Zuge einer geplanten Kanalerneuerung verbessert werden, für die es derzeit jedoch noch keinen konkreten Zeitplan gibt. In diesem Zusammenhang sollen auch mögliche geschwindigkeitsregulierende Maßnahmen auf der stark frequentierten Straße geprüft werden.
Zudem wiesen Anwohner Bürgermeister Dieter Kugler auf die Parksituation im Bereich der Gaststätte hin. Durch ein mögliches Versetzen eines Parkverbotsschildes könnte hier eine Verbesserung erzielt werden. Diese Anregung wurde direkt aufgenommen.
Ortsbild, Geschichte und Gemeinschaft
Vorbei an der mittlerweile barrierefreien Bushaltestelle führte die Begehung weiter zum 2025 errichteten Maibaum. Von dort aus fiel der Blick auf den örtlichen Laden, der unter neuen Betreibern weitergeführt werden kann – sehr zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner.
Im Anschluss ging es vorbei an der Hofmarkkirche, die sich weiterhin in der Restaurierung befindet, zum Marienplatz mit der Mariensäule sowie dem ehemaligen Schloss Schönbrunn.
Besonderes Augenmerk galt zudem dem Kunstwerk an der St.-Josef-Kirche, das an die Heimbewohner erinnert, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.
Zum Abschluss der Ortsbegehung betonte Andreas Simmnacher, dass Schönbrunn ein sehr lebenswerter Ort sei, in dem die Menschen gerne leben und die dörfliche Gemeinschaft schätzen.
